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Beliebter Wohn- und Ferienort

Lido Weggis (Bild Luzern Tourismus)

Weggis hat sich mittlerweile von einem Sommerferienort zu einer Ganzjahres-Destination entwickelt. Heute ist das Dorf ein attraktiver Wohn- und Ferienort. Die Weggiserinnen und Weggiser sind stolz, leben, wohnen oder gar arbeiten zu dürfen, wo andere Urlaub machen. Sie geniessen all die Vorzüge und Annehmlichkeiten, welche die Gäste aus der ganzen Welt an Weggis so einzigartig finden.

Die Wiege des Tourismus

Ein Blick zurück: Im 16. Jahrhundert wandern Pilger von Weggis aus auf Rigi Kaltbad. Hier hin, so erzählt es die Sage, sind drei fromme Schwestern vor gewalttätigen Vögten aus dem Tal in die Höhen der Rigialpen geflohen. Sie leisten den Sennen und ihren Familien viele gute Dienste, sie wissen Rat bei Verletzungen und Krankheiten. Nach dem Tod der letzten der drei Schwestern entspringt aus einer Felsspalte plötzlich eine Quelle. Nun legen sich die Pilger in den Brunnen und versprechen sich Heilung von ihren Krankheiten.

Zu Beginn des 19. Jahrhunderts kommen dann neue Kurgäste auf die Rigi. Für die Alpenbegeisterten aus Europa und Übersee ist die Rigibesteigung ein absolutes Muss ihrer Schweizerreise. So wird der einstige Pilgerweg nach Kaltbad zum Touristenweg. Herrschaften aus der ganzen Welt lassen sich auf Sänften auf die Rigi tragen.

„Vo Lozärn uf Wäggis zue“

Wer kennt es nicht, das wohl bekannteste Schweizer Volkslied? 1832 schreibt der Solothurner Leinenweber und Klarinettist Johann Lüthi in Erinnerung an einen fröhlichen Ausflug das Lied "Vo Lozärn uf Wäggis zue". Man nennt es auch das „Rigi-Lied“, denn es erzählt eine Reise von Luzern über Weggis nach Rigi Kaltbad, wo es eine Begegnung mit einem „Sennemeitschi“ gibt. Das Lied wird in verschiedenen Versionen überliefert und heute noch gern gesungen, ob im Polkatakt oder in der Schunkelvariante.

„The most charming place …“

Ja, von Weggis schwärmten in der Vergangenheit schon viele. Allen voran der amerikanische Reiseschriftsteller und Autor Mark Twain. 1897 hält er fest, Weggis sei „der lieblichste Platz“, an dem er je gewesen sei. Man vergleicht Weggis auch mit der südfranzösischen Riviera: Weggis sei „ein über die Alpen gesprengtes Nizza“. Und der brasilianische Fussballnationaltrainer Carlos Pereira schwärmte, als er sich mit seiner Seleçao hier auf die WM 2006 vorbereitete: „Weggis ist himmlisch!“