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Hier ist gut sein

Das Dorf zwischen See und Berg (Bild Bruno Weingartner)

Die gut besonnte Landzunge am Südhang der Rigi ist für die Menschen schon seit langer Zeit ein Ort, wo es sich gut leben lässt. Im Hochmittelalter, genau im Jahr 1116, wird Guategisso, so heisst der Ort am See damals, in einer Urkunde erstmals erwähnt.

In Weggis gedeihen dank der milden Lage, geschützt vor kalten Nordwinden, Pflanzen, wie sie sonst eher auf der Alpensüdseite anzutreffen sind: Edelkastanien, Weintrauben und Feigen. Seit Jahrhunderten pflanzen die Menschen hier auch Gemüse an, sie pflegen Obst-, Wein- und Blumengärten und fahren mit ihren Produkten auf den Markt in der Stadt Luzern.

Das Dorf zwischen See und Berg

Die Gemeinde Weggis besteht aus mehreren Gemeindeteilen. Sie liegen zwischen 434 m ü. M. (Höhe Seespiegel Vierwaldstättersee) bis 1659 m ü. M. (Rotstock Rigi Kaltbad, höchster Punkt der Gemeinde).

Von Greppen herkommend ist es das Gebiet mit Höfen in einer hügeligen Moränenlandschaft. Gegen Westen folgt dann die Landzunge von Hertenstein. Am See gibt es die beiden Dorfkerne Unterdorf und Oberdorf mit Ausdehnungen jeweils bergwärts. Östlich Richtung Vitznau haben wir die Gebiete Hinterdorf, Riedsort und Lützelau. Schliesslich ist Rigi Kaltbad ein Teil der Gemeinde Weggis, der seit 1968 durch eine Luftseilbahn mit dem Weggiser Oberdorf verbunden ist.